Verarmt ?.....Große Sorge um die Männer WG

Alan & Olaf   Die Männer-WG  Logbuch-Eintrag: Fünfundzwanzig


Die Männer-WG ist wohl gegen ihre größte Herausforderung geprallt. Unverschuldet scheinen Olaf & Alan in die Armut zu schlittern. Schuld daran ist Joe. Joe, ein gebürtiger Oberösterreicher, der seit Dekaden zwischen steirischen Hügeln lebt ist ein langjähriger Freund von Alan & Olaf. Im Brotberuf ist Joe ein Baumeister und Unternehmer. Das ist jedoch nur eine vorgeschobene Strohfirma, die für die Butter aufs Brot sorgt. Hauptberuflich lebt der Mann seine Berufung als Visionär und Welten-Verbesserer. Und das: 24/7. Der Mann ist derart von Visionen getrieben und Ideen beseelt, dass selbst Olaf im Vergleich wie ein schüchterner Volksschüler wirkt. Dieser Joe hat vor einigen Jahren der Männer-WG einen weisen Spruch - zwischen all den Anderen GROSSEN Ideen - hinterlassen.

"Männer", so sagte er, 

"Männer, ihr seit reich wenn ihr am Ende des Monats nach allen Ausgaben noch 10 Euro in der Tasche habt, denn das bedeutet das ihr mehr habt als ihr braucht. Das ist wahrer Reichtum"

Alan und Olaf waren begeistert von dieser Weisheit. Jahrelang mussten sie sich mit oberflächigen Kalendersprüchen zum Thema Reichtum, herumschlagen. 

Zum Beispiel: "Geld macht nicht glücklich", hat sicher wer gesagt der noch nie hungern musste. 

Oder, "Die wirklich wichtigen Dinge im Leben kann man nicht mit Geld kaufen, Liebe usw". Vielleicht im Kern wahr, jedoch für den Alltag unbrauchbar. Alan, dachte mit Schaudern an einen möglichen Valentinstag, ohne die Möglichkeit Blumen für die Liebste zu kaufen und diese auch auszuführen. Denn, auch die Liebe braucht manchmal ein paar Euro. Eben, für den Alltag unbrauchbar. Aber Joes weiser Spruch mit den 10 Euro machte Sinn. Nach Joes Prinzip, war die Männer-WG bisher immer reich, bis zu diesen verhängnisvollen Jänner. 

Alan war für die Finanzen zuständig. Aufmerksame Leser wissen bereits, dass Olaf dafür keine Zeit hat, da er sich den wirkliche Dinge widmet. Kreativität, die schönen Künste und das süße Leben. Gedanken an Geld sind hier nur störend. Gedanken an nicht vorhandenes Geld umso störender. Olaf leistete verlässlich seinen monetären Beitrag zur Männer-WG, hatte jedoch kein sonderliches Interesse an lästige Details, wann, wieviel Geld, wer den kriegen soll. Somit war es Alans Aufgabe die Einnahmen und Ausgaben auszubalancieren. Denn, obwohl noch vor wenigen Tagen, die ganze Menschheit mit guten Neujahrswünschen nur so um sich warf, will die selbe Menschheit jetzt nur noch Geld. "Viel Erfolg für 2022". Jajaa...Schnecken, nix Wünsche, Geld wollen Sie alle.

Der Strom hat sich verdoppelt, die Vignette klopft an, der Öamtc bucht gnadenlos ab, der Putin klopft auf den Gaspreis, die Miete wurde erhöht und die Paprika sind auch schon wieder teurer geworden. ARRRGGG !!!

Auf gut wienerisch, "des geht si net aus". Der "Balance" fehlte die buddhistische Gelassenheit und wirkte eher wie ein Religionskrieg im Nahen Osten. Alan musste in seiner Verzweiflung den letzten Zehner in die Schlacht werfen um Essen auf den Tisch zu kriegen. Und damit ist die Männer-WG, nach den Gesetzten des heiligen Joes aus der Steiermark: ARM. Quasi offiziell. Ein Schock der beide Helden sprachlos macht. Die Energie reicht nur mehr für einen letzten Satz und Appell an die treuen Leser:


Sachspenden wie: Kartoffel, Hühner, Reis, Nudeln und Kaffee werden ab sofort entgegengenommen. 

PS:     (Olaf übernimmt die Hühner)


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