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Besser als sein Ruf - 40 Jahre ROCKY III

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Rocky III ist besser als sein Ruf und überdies hervorragend gealtert. Foto by Albrecht Bauer, who knows his "Rocky" Movies Es gibt mittlerweile acht Filme im "Rocky"-Context. "Rocky" 1 - 5 (1976 - 1990). 2006 folgte "Rocky Balboa", der  die Reihe vorerst beendete. 2015 und 2018 wurde die Reihe mit zwei "Creed"- Filmen fortgesetzt. Hier ist der Protagonist  Adonis Creed , der Sohn von  Apollo Creed. Apollo war  Rockys Gegner in den ersten beiden Filmen. Rocky  hatte eine Nebenrolle und fungierte als Trainer in den  "Creed" Filmen. Stallone erhielt für seine Darstellung  im zweiten "Creed" Film den Golden Globe und wurde für den Oscar nominiert.  Die "Rocky-Serie" ist jedoch nicht das heutige Thema. Es soll vielmehr der dritte Film der Reihe vor den Vorhang. Es ist erstaunlich, dass eine Film & Musikindustrie, welche seit Jahrzehnten jedes (vermeintliche) Jubiläum nützt um alten Kamellen in neue Schläuch

The Boss Got Soul - Bruce Springsteen hat ein Album mit Soulklassikern aufgenommen (die fast niemand kennt).....

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..... und auch nicht jeder mögen wird. Bruce Springsteen -  Only the Strong Survive   Foto by Andi Bauer Bruce Sprinsteens neues Album und die kommende Tournee werfen zwei Fragen auf. - Wie lange kann der Mann mit seiner Truppe (Alle 70+) noch Konzerte spielen, die vier Stunden dauern? - Warum jetzt ein Album mit alten Soulsongs? Die zweite Frage ist obsolet. Der Boss kann machen was er will. Und wenn er eine Soulplatte aufnehmen will, dann macht er das eben. Bruce liebt Soul und natürlich hat er auch Soul.  Springsteen verbrachte in den 60er Jahren jeden Tag Stunden vor dem Radio und hörte Rock N´Roll & Soul Songs. Zu hören auch bei jedem Konzert, wo der Mann ein, zwei Soul und Rock n`Roll Klassiker aus den 50er und 60er Jahren spielt. Meist im Zugaben Teil fungieren diese Lieder als perfekte Rausschmeißer. Die E-Street spielt dann die Nummer nicht als Soulrevue sondern mit dem typischen E-Street Rock-Wumms. Live funktioniert das wunderbar. Auf Platte hört es sich dann anders an.

Bob, Bruce, Billy, John, Tom & Jackson - A Beautiful Loser and the rest of the Gang

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  Bob Seger zwischen all seinen berühmten und anerkannten Kollegen. Foto by Andi Bauer Warum ist Bob Seger eigentlich kein Superstar. Unter den großen sechs der amerikanischen Singer und Songwriter der letzten 40 Jahre scheint er das Schattengewächs zu sein.  Bruce Springsteen jagt und dekonstruiert seit 1972 den amerikanischen Traum. John Mellencamp musiziert als inoffizieller Anwalt der Farmer und Kleinstädter seit 1977 für deren Anliegen. Alles in "Small Town" nachzuhören.  Billy Joel hat die schönsten Klavierballaden über die Einsamkeit in Großstädten geschrieben und damit 150 Millionen Platten verkauft. (circa) Tom Petty glänzte bis zu seinem tragischen Ableben mit schmissigen und schelmischen Südstaatenrock.  Jackson Browne hat schon 1972 klugen, urbanen, woken und sensiblen Rock gemacht als noch niemand wusste was das mal sein könnte.  Alle Fünf genießen weltweiten Superstar-Status und Anerkennung. Und Bob Seger?  Bob Seger gilt in den USA seit 1975 als respektabler Ro

A-Ha sind mittlerweile "Oh-Ho" und schon lange nicht mehr "Oh-Jeh"

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"Scroundel Days", das zweite Album von A-Ha war 1986 noch ein verkanntes Meisterwerk.  (Auch vom Autor dieser Zeilen).    Picture by Andy Bauer Natürlich mochte ich A-Ha, nicht. Der Sänger war viel zu schön, die Mädchen schenkten der Band ihre ganze Aufmerksamkeit (und nicht mir). Die Lieder hatten zu viele Keyboards, zu wenig Gitarren und nervten von 1985 bis 1988 in den Charts und aus den Radios. In dieser Zeitspanne war ständig irgendeine Single von A-Ha in den internationalen Hitparaden. Außerdem hießen die Lieder "Touchy" und "Cry Wolf" und klangen auch so. A-Ha waren peinlich und mussten konsequent von männlichen, rockhörenden Teenagern verachtet und ignoriert werden. Wir hörten AC/DC, Prince, David Bowie, Motörhead, Bruce Springsteen, Aerosmith, Bon Jovi, und Guns N´Roses . Gitarren waren Pflicht. Das erstaunliche an A-Ha ist jedoch, dass es der Band als Teeny-Pop Phänomen erstaunlich schnell gelang erwachsen zu werden. Im Vergleich zu anderen Bo

Das beste Gitarrensolo aller Zeiten (so far I know )

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Die wahrscheinlich langweiligste Rockband der letzten 50 Jahre (neben Genesis) hat das beste Gitarrensolo der letzten 70 Jahre abgeliefert. Die Dire Straits . Ich kenne wohl die meisten (bekannten) Gitarrensolos. Sei es "Purple Rain", "Smoke on the Water" und natürlich "Stairway to heaven". Wie auch die fantastischen Exkursionen der berühmt, berüchtigten Seitenwürger & High Speed Wutzler. Jimi Hendrix, Eddie van Halen, Slash, und alle die anderen Magier an den sechs Seiten. Und es mag sein, dass es in irgendeinen schwedischen Keller gerade jetzt ein Musiker sitzt, der noch schöner und besser spielt als das gleich angepriesene Stück. Dennoch, so far I know...........Es sind die Dire Straits , konkret Mark Knopfler . Die Dire Straits haben zwischen 1978 und 1991 sechs Studioalben veröffentlicht. Die erste Single der Band, "Sultans of Swing" wurde 1977 in England ein kleiner Hit. 4 Alben später avancierte "Money for Nothing" zum welt

Ich habe fertig.....und Black Adam ist schuld

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Einige Comic-Verfilmungen aus der Sammlung des Blogmasters - Foto by Andi Bauer (Das Bild soll leidlich darstellen, dass der Autor dieser Zeilen durchaus eine Affinität zum hier kritisierten Genre hatte) Denn, der Blogmaster zieht sich endgültig aus dem Genre der Comic-Verfilmungen zurück. Hier gibt es nichts mehr zu sehen. Die großen Zwei, MARVEL und DC-Comics haben es endgültig vergurkt. Aus und vorbei. Natürlich ist "Black Adam" nicht alleinig schuld an dieser Entscheidung, aber der Film war das letzte Tröpfchen, in das berühmte Fass.  (Und das Black Adam im Titel erwähnt wird, liegt auch an meinem Google-optimierung-Berater. Dieser hat mir geraten immer einen aktuellen Film/Musik in die Titelzeile einzubauen, um gefunden zu werden) Das Genre der Comicbuch-Verfilmungen ist schon länger im Kino präsent, war jedoch noch nie so dominant wie in den letzten 20 Jahren. "Batman hält die Welt in Atem" flimmerte 1966 über die Kinoleinwände und war nicht viel mehr als ein

Hohl wie eine Box ohne Inhalt - Die Ringe der Macht

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Foto bei Andi Bauer 250 Millionen Dollar hat Amazon für die Rechte bezahlt, die Anhänge der "Herr der Ringe"-Bücher zu verfilmen. Wohlgemerkt, nur für die Anhänge, nicht für die Bücher selbst. Die Produktion der ersten Staffel soll angeblich 462 Millionen Dollar gekostet haben. Seit Jahren warten Fans sehnsüchtig auf die Serie. Jetzt ist sie da. Die erste Staffel der "Die Ringe der Macht". Angeblich sind vier weitere Staffeln geplant.  Viel wurde vorweg schon geschimpft und geschrieben aufgrund der Besetzung, die für Manche wohl eine Spur zu divers und genderfreundlich ausgefallen ist. Geschenkt, denn das ist wohl das kleinste Problem der Serie. Nach Sichtung der ersten Staffel hat sich deutlich gezeigt, dass wohl nur der Amazon Konzern diese Serie braucht. "Herr der Ringe" Fans (und Freaks) werden wohl zu viele Abweichungen von den Vorlagen bemängeln. Reguläre Film - und Fantasiefans werden sich schlicht langweilen. Am Ende bleibt eine bemühte, langweilig