Keine lustige Witwe............Black Widow ist großes Bubenkino, dem leider die Tiefe fehlt

Black Widow                🙅🙅🙅    (3 von 5 Sternen)            Jetzt im Kino



Black Widow ist der 24. Flm des Marvel-Cinematic-Universe (MCU). Über das MCU zu schreiben würde den Rahmen dieses Artikel sprengen. Dennoch ist es hilfreich zu wissen dass Black Widow in das MCU eingebunden ist. Eine Filmreihe, die ein größeren Ganzes und komplexen Universum an Fillmen über Superhelden (basierende auf den Marvel-Comics). Die Geschichten sind lose verbunden und die Charakteren der einzelnen Filme interagieren. Black Widow kann jedoch auch als eigenständiges Werk betrachtet werden. Zeitlich eingeordnet ist die Geschichte zwischen den MCU-Filmen Captain America: Civil War und Avengers: Infinity War

Scarlett Johansson spielt Natasha Romanoff, die unter den Namen "Black Widow" als Auftragskillerin agierte und der es gelungen auf die Seite der "Guten" (Die Marvel Helden Truppe "Avengers") zu wechseln. Seit Jahren wurde versprochen der beliebten Heldin einen eigenen Film zu spendieren. Die Gelegenheit war günstig und mehr als reif Ihr damit auch eine tiefergelegte Vorgeschichte zu schneidern. Steve Rogers als "Captain America", Toni Stark als "Iron Man" und auch Chris Hemsworth "Thor", bekamen in Ihren Filmen Motiv, Charakter und eine umfangreiche Geschichte. Das Publikum schloss diese Helden in Ihr Herz. Diese Vertiefung der Charaktere war letztlich ein entscheidender Grund für den Erfolg der Filme des MCU. 

Die Figur der "Black Widow" tauchte bereits in sechs Filmen des MCU auf. Mit einem eigenständigen Film wäre eine komplexere Charakterzeichnung und gleichzeitige Weiterentwicklung der Figur möglich und auch notwendig gewesen. Dies wurde beim ersten Solo-Film der "schwarzen Witwe" leider verabsäumt. Die Figur bleibt flach und mysteriös. Auch das Zusammentreffen mit Ihrer ehemaligen Familie bereichert die Figur nicht. Die Begegnungen wirken künstlich, erzwungen und unstimmig. Nataschas Verhalten ist zudem auch widersprüchlich zu dem bisher aufgebauten Charakter. Ein unglaubwürdiger Messerkampf auf Leben und Tod mit ihrer Schwester, nach dem ersten Wiedersehen nach vielen Jahren ist völlige "Out of Charakter". Das passt einfach nichts. Hier haben die Marvel-Drehbuchautoren schlampig gearbeitet. 

Was bleibt neben dieser seltsamen Familienzusammenführung, ist eine herkömmliche Mega-Bösewicht-Geschichte die man in jedem zweiten James Bond Film schon besser gesehen hat und ein überdrehtes Finale. Die Action ist gut gemacht und wirkt dennoch mit der Zeit ermüdend. Ein Zweikampf auf abstürzenden Wrack-teilen. Das gab es bereits in "Captain America II" zu sehen. Und zwar besser. Noch dazu bleibt der Film fast zur Gänze humorlos. Die paar Witzchen über das "Posing" der "Schwarzen Witwe" und innerhalb der Familienbande zünden nicht wirklich. Tiefpunkt ist letztlich eine überflüssige Szene nach den Endkredits. Denn, liebe Marvel Macher: Es ist NICHT witzig sich am Friedhof lautstark die Nase zu schneutzen.

Es ist schon erstaunlich, dass der Film von vielen Medien als Manifest des Feminismus gepriesen wird. Nur weil eine Frau die Hauptrolle spielt und auch eine Frau Regie führte hat dieses lautstarke Bubenkino wenig mit Weiblichkeit und Feminismus zu tun. Auch kritische Marvel-Fans (sofern es diese gibt) können schwerlich mit dem Film zufrieden sein. Herkömmliche Kinogeher werden in der Geschichte auch wenig Neues und dafür eine aufgeblähte Actiongespickte Spionage-Geschichte finden. 

Natascha Romanov hat sich mehr und besseres verdient. 

Andi

Kommentare

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