Hund oder Katz? - Ein Haustier für die Männer-WG?

                                 Alan & Olaf   Die Männer-WG  Logbuch-Eintrag: Neun


Die Männer-WG Überlegt ernsthaft die Anschaffung eines Haustieres. Die Gründe dafür sind mannigfaltig. Einerseits haben die beiden Helden ein großes Herz und somit viel Liebe zu vergeben, anderseits durften beide bei Ihren Liebsten erste Erfahrungen mit diversen Getier machen. Alan ist seit Jahren bemüht das Herz von Blacky und Flecky zu gewinnen. Es handelt sich um zwei Katzen welche das Haus und den Garten seiner Liebsten besitzen und beherrschen. Es mag sein dass der Name der Liebsten im Grundbuch steht. Die Eigentumsverhältnisse sind dennoch klar zugeordnet. Die Katzen bestimmen was in den vier Wänden läuft. Alans Werbungserfolge um die Gunst der Vierbeiner ist bisher überschaubar. Flecky fürchtet Ihn und läuft bei Sichtung jedes mal verschreckt in die andere Richtung als sei Er ein blutrünstiger Wolf. Die einzige Ausnahme ist wenn von Alan Futter gereicht wird. Wobei der lästige Zweibeiner dabei kunstvoll ignoriert wird. Kein Lebewesen ignoriert so anmutig wie Katzen. Blacky wiederum sieht in Alan einen unerwünschten Eindringling, Konkurrenten und Störefried. Die Katze ist den ganzen Tag unsichtbar, bis zu dem Augenblick wo sich Alan auf der Couch zärtlich an die Liebste schmiegt. Jedes mal, und wirklich liebe Leser, jedes mal taucht genau dann das Vieh wie aus dem Nichts auf. Mit einem bösen vorwurfsvollen Blick beginnt Sie sich bedrohlich dem Pärchen zu nähern und fordert den Platz zwischen den Beiden als Ruhestätte. 


Lin weiß natürlich was zu tun ist und legt sich die Katze auf den Bauch. Diese rollt sich dann immer schnurrend zusammen und wirft Alan dabei einen triumphierenden Blick zu. Kein Lebewesen kann so triumphierend schauen wie Katzen es tun. Auch Olafs Liebste hat einen schwarzen Kater, der die Gegend beherrscht. Alan und Olaf überlegen nun ob das Training mit einer eigenen Katze eine Hilfe sein könnte, die Katzen der Liebsten zu gewinnen? Die Zweifel an dem Plan überwiegen. Die Viecher werden dennoch tun was Sie wollen. Oder vielleicht doch ein Hund? Es war General Truman der gegenüber seinen Offizieren - die sich wiederholt über die die Undankbarkeit der Untergebenden mokierten - den ewig gültigen Satz formulierte:

"Meine Herren, wenn Sie Dankbarkeit wollen, kaufen Sie sich einen Hund"

Hunde, gelten fürwahr als dankbar und treu, jedoch auch als pflege-intensiv. Von nix kommt nix. Ein Hund für die Dachgeschoßwohnung unserer wackeren Männer-WG, scheint doch nicht die richtige Wahl zu sein. Außerdem erzählte Olaf so nebenbei, dass Er in seiner Kindheit 13 Hamster hatte. Diese wurden alle vom Hund gefressen. Nach dieser Geschichte machte sich Alan sogleich eine gedankliche Notiz, Olaf NIE WIEDER Fragen zu seiner Kindheit zu stellen. Hunde und Katzen scheiden aus, Hamster sowieso. Die Männer-WG hat mit genug eigenen Traumas zu kämpfen. 

Nach langen Überlegungen haben Alan und Olaf eine Entscheidung getroffen. Sie werden sich weiterhing um die Tiere kümmern, die Sie am meisten lieben.

Huhn, Rind, Pute, Schwein & Lamm. Problem gelöst. 



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