Triumphe - Enttäuschungen - Überraschungen & Seltsamkeiten - Die OSCARS 2026

 

Auch ein "Oscar". Louis De Funes in seinem zweitbesten Film 

Beobachtungen und eine Analyse zur heurigen OSCAR-Sause

Triumphe

Regie & Bester Film

Paul Thomas Anderson dreht seit 30 Jahren tolle Filme. "Boogie Nights", "Magnolia", "There will be Blood". Sein Gewinner-Film überzeugt nicht vollständig, ist auch nicht sein bestes Werk und riecht stark nach "Oscar-Bait". (ich mache eine Satire über das gespaltene Amerika mit einem Mittelfinger-Gruß an den aktuellen Präsidenten). Geschenkt, die Oscars für die Regie und den besten Film warten für diesen Mann längst überfällig. Jetzt ist der Druck weg und P.T. Anderson kann wieder die Filme drehen, die er wirklich machen will.

Kamera 

Autumn Cheyenne Durald Arkapaw ist die erste Frau, die einen Oscar für die beste Kamera gewonnen hat. Für "Sinners", mehr als verdient.

Beste Hauptdarstellerin

Ein Start-Ziel-Sieg und ein verdienter Triumpf für Jessie Buckley für ihre Rolle in "Hamnet". 


Enttäuschungen

Bester Titel-Song

Diane Warren wurde zum 17. mal für den besten Titelsong nominiert, hat noch NIE gewonnen und erneut verloren. Gegen einen (schwachen) K-Pop Song. Hier biedert sich die Akademie peinlich an den aktuellen K-Pop Trend an. Diese Peinlichkeit wird der "Oscar-Akademie" noch lange nachhängen.

Bester Nebendarsteller

Stellan Skarsgard hätte den Preis für "Sentimental Value" mehr als verdient, während Sean Penn seine dritten Oscar für eine nicht wirklich herausragende Darstellung eines rechten Militaristen erhielt. Scheinbar, ging es - wieder - darum den aktuellen US-Präsidenten zu ärgern. Es ist schade, dass der Preis für eine politische Haltung und nicht für Schauspielkunst vergeben wurde. Penn war es offensichtlich egal, er war nicht mal bei der Preisverleihung. 


Überraschungen

Beste Nebendarstellerin

Amy Madigan gewinnt den Nebenrollen Oscar für den Horror-Film "Weapons". Abgesehen davon, dass Horror-Filme aus Prinzip - warum auch immer - bei den Oscars ignoriert werden, ist der Preis ein Hommage an das "Alte Hollywood". Amy Madigan hatte ihre erste Filmrolle vor 45 Jahren.


Seltsamkeiten

Bester Hauptdarsteller

Michael B. Jordans Doppelrolle in "Sinners" ist bei weitem nicht seine beste Leistung. Seine Rolle als Kill Monger in "Marvels - Black Panther" war besser und emotionaler gespielt. Comic-Verfilmungen kriegen auch aus Prinzip keine Darsteller-Preise.

Bestes Drehbuch

"Sinners" ist hier überbewertet. Die Geschichte ist eine Variante von "From Dusk Till Dawn" übertüncht mit Kritik an Rassismus. Dennoch ist das Buch nicht "Oscar" würdig.

Moderation

Conan O Brien hat die Gala souverän moderiert und schaffte die perfekte Balance von Witz und Respekt.


A BIG HORRAY TO THE MOVIES AND CINEMA

Andi Bauer

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