Sound of Freedom - der Film und die Kontroverse


Poster zum Film "Sound Of Freedom", der für viele offensichtlich ein Ärgernis darstellt

Am 4. Juli ist in den USA ein unscheinbarer Film angelaufen. Sound of Freedom musste mit einem moderates Budget von 14,5 Millionen Dollar auskommen und hatte auch nur ein kleines Marketingbudget. Dennoch landete der Film auf Platz Eins der US-Kino Charts und hat mittlerweile über 170 Millionen Dollar eingespielt - und das nur in den USA. Mehr als programmierte Blockbuster wie Indiana Jones, Fast & the Furious X, Transformers und Mission Impossible 7.

‘Sound Of Freedom’ Outgrosses Big-Budget Films ‘Fast X,’ ‘Elemental’ At Domestic Box Office (forbes.com)

Was ist passiert. Sound of Freedom wurde bereits im Jahre 2018 von "Twenty Century Fox" produziert. Das Studio wurde zwischenzeitlich von "Disney" gekauft und der Film landete im Giftschrank. "Disney" wollte den Film nicht veröffentlichen. Das unabhängige "Angel"-Studio kaufte den Film von "Disney" und veröffentliche Ihn im Juli 2023. "Angel" ist ein christliches Studio und hat in den letzten Jahre vermehrt Filme mit spirituellen und christlichen Inhalten produziert und veröffentlicht. Sound of Freedom basiert auf der Geschichte des ehemaligen FBI-Agenten Tim Ballard. Dieser hat seine Stellung gekündigt und sein Leben der Befreiung von entführten Kindern gewidmet. Nicht die Entführung seitens Psychopaten,  sondern organisierte und systemische Entführung. "Child-Trafficking" (kann jeder selber googlen). Kinder werden - meist in dritte Welt Länder - entführt und in unsere (zivilisierte), erste Welt überführt. Dort landen sie dann in pädophilen Netzwerken. Es gibt offensichtlich sehr viele Menschen in unseren Kreisen die sehr viel Geld dafür bezahlen, damit ihnen diese Kinder zugeführt werden. Und das ist KEINE Verschwörungs-Theorie. So weit so furchtbar.

Und jetzt komme ich zu den erstaunlichen und auch verstörenden Umständen, welche diesen Film begleiten.

-     Das offizielle Hollywood hatte keine Interesse den Film zu veröffentlichen

-     Viele Medien in den USA haben über den Film nicht berichtet oder diesen lächerlich gemacht

-    Der Film wird seitens der großen US-Medienkonzerne als lächerliches religiöses Machwerk diffamiert, vermutlich weil dieser von einem christlichen Studio vertrieben wird.

-   Viele Linke in den USA hetzten gegen den Film. Weil.....Warum eigentlich? Wahrscheinlich weil  republikanische Politiker den Film loben. Es geht schon lange nicht mehr um Inhalte und um richtig oder falsch, sondern darum dagegen zu sein, wenn die "Rechten" dafür sein. Auch wenn es um Kinderhandel geht.

-      Von vielen Filmkritikern wurde der Film gar nicht besprochen und ignoriert. Dies ändert sich langsam, da man den Erfolg des Films nicht mehr ausblenden kann. 

-     Der Film wird von Medien und Aktivisten mit der Verschwörer Gruppe "QAnon" in Verbindung gesetzt. Fakt ist, dass diese Gruppe seit Jahren behauptet, dass es ein pädophiles Netzwerk gibt, welches angeblich bis in höchste Kreise reicht. Nur weil der Film ähnliches behauptet heißt es noch lange nicht, dass er mit dieser Gruppe etwas zu tun hat. Faktisch gibt es auch keine Verbindungen. Abgesehen davon, dass Hauptdarsteller Jim Caviezel anlässlich des Filmerfolgs zu einigen Veranstaltungen der Gruppe eingeladen wurde und dort gesprochen hat. Miteinander reden und diskutieren, selbst dies scheint nicht mehr erlaubt zu sein. Zumindest nicht mit den "Falschen". 

- Selbst dem "Standard" ist es nicht zu blöd in mehren Artikeln die angebliche Verbindung des Films zu durchgeknallten Verschwörern zu konstruieren. So was nennt man Framing. Der Film kriegt plötzlich einen unangenehmen Beigeschmack. Erstaunlicherweise gibt es immer noch Menschen die den Standard als Qualitätszeitung betrachten. Als Leser fragt man sich: Was hat der Standard für eine Agenda, um einen Film mit diesem Thema schon jetzt ins Schmuddeleck zu stecken. Herr Bronner was ist los in Ihrer Zeitung????

"Sound of Freedom": Neuer US-Film soll QAnon-Ideen verbreiten - Netzpolitik - derStandard.at › Web

-   Der Film wird massiv kritisiert, da er angeblich von den wirklichen Ereignissen abweicht. Diese Kritik ist lächerlich, da der Film von Beginn an, das Narrativ, "Based on a true Story", verwendet. 

All diese Beobachtungen führen zu Fragen. Warum wird der Film kritisiert und bekämpft und NICHT das Child-Trafficking? Wo ist der Protest der Aufrechten und Guten zum Thema Child-Trafficking und Pädophilie. Wo sind Jene, die sich permanent, lautstark für alle möglichen und unmöglichen Minderheiten einsetzen. Wo sind die "Woke-Aktivisten", wo ist die "Cancle Culture"? Wo sind die "Child-Life-Matters" Aktivisten. Wer kämpft für die Kinder? So richtig es ist, gegen jede Form von Diskriminierung und gegen sexuelle Übergriffe zu protestieren, so sehr vermisse ich den Aufschrei zu diesem Thema.

Und Wo ist die Politik?

Die österreichische Politik hat in den 70er Jahren jahrelang weggesehen, während Otto Mühl seine Kinder-Sex-Orgien in seiner "freien" Kommune im Burgenland veranstaltet hat. Frei war natürlich nur Mühl selbst, der als selbsternannter Diktator sich das Recht herausnahm, mit jedem Mann, Frau, Kind, Sex zu haben wie es ihm beliebte. Er wurde letztlich auch zu mehreren Jahren Gefängnis verurteilt. Nachdem er 1998 entlassen wurde, erhielt er umgehend eine Einladung von Claus Peymann eine Lesung am Burgtheater zu machen. Claus Peymann war damals Direktor des Wiener Burgtheaters. Und heute wundert sich noch irgendwer, dass Herr Teichmeister am Burgtheater bis zum Schluss herumspazieren durfte. Otto Muehl und das Geschäft mit Kindesmissbrauchs-»Kunst« – The Gap

Die deutschen Grünen haben schon weitergedacht und sich vor 30 Jahren für die Entkriminalisierung der Pädophilie eingesetzt. Heute sitzen diese Leute im EU-Parlament und in der deutschen Regierung.

Opfervertreter klagt an: „Cohn-Bendit ist mitverantwortlich für Kindesmissbrauch“ - FOCUS online

Daniel Cohn-Bendits pädophile Äußerungen und Träume (faz.net)

Mittlerweile sind die Grünen hauptsächlich damit beschäftigt eine Verbotskultur zu errichten, jedoch scheinbar zu allen anderen Themen. Selten hörte ich ein lauteres Schweigen, als zu diesem Thema. 

Somit gelange ich zu meinen letzten zwei Fragen. Warum wird seitens Medien und Aktivisten ein Film, der das Thema Child Trafficking behandelt, bekämpft und nicht das Child-Trafficking? Warum wird in Hollywood dieser Film von den großen Studios wie ein Lepra-Kranker behandelt?

Es gibt seit 25 Jahren eine hervorragende Internetseite zu Filmen und Serien. "Rotten-Tomatos". Hier werden alle Film-Kritiken in den USA zusammengefasst und ein durchschnittliches Ergebnis errechnet. Sound of Freedom wurde von 53 Kritikern bewertet. (Nur zum Vergleich, der neue "Indiana Jones Film" wurde von 397 Kritikern in den USA besprochen). Der Durchschnittswert für Sound Of Freedom ist 68 %. Es wird jedoch auch immer das Publikum befragt. Mehr als 10.000 Kinobesucher gaben ihre Meinung zum Film ab. Der Durchschnitt bei den Besuchern ist 99% Zustimmung. Aber was wissen schon zahlende Kinobesucher im Vergleich zu bezahlten Filmkritikern.

Sound of Freedom - Rotten Tomatoes

Ich habe keine Antworten auf diese Fragen, jedoch einige Gedanken und Schlussfolgerungen die ich jetzt nicht aufschreiben werde. Der Film hat jetzt mit 9. November 2023 einen Starttermin für die Kinos in Deutschland und Österreich. Ich werde mir in jedem Fall den Film ansehen und sollten sich die aufrechten Aktivisten und "Wokisten" doch noch entschließen eine Demo für Kinderrechte und gegen Child-Trafficking zu veranstalten, werde ich mitmarschieren.

Andi Bauer

(296) Sound of Freedom - Official Trailer (2023) - YouTube


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