Götter in Weiß und andere Verrückte Eine Odyssee in Kilos Teil Zwei

Diese Lebensmittel könnten vielleicht morgen verboten sein. Fragen Sie dazu Arzt oder Priester ihres Vertrauens

Unzählige Leser haben sich nach dem ersten Blogeintrag zum Thema "Frühlingsrollen"  gemeldet. Mit der vehementen Forderung eine baldige Fortsetzung und vor allem Lösungen zu liefern. Lösungen gibt es leider keine, werte Leser. Jedoch, Berichte vom Versuchen, vom Gelingen und vom Scheitern. Andere haben wiederum nachgefragt was es mit dieser seltsamen Zahl "DREI" denn auf sich hat und ob man denn nur noch alles zu dritt machen darf/soll/muss. Zum Thema Partnerschaft und Ehe hat Alan eine klare Meinung. Diese funktionieren am besten zu Zweit. Heißt ja auch "Zweisamkeit". Und ja, es gibt Popbands wo nur zwei Musiker am Werken sind. Die Pet Shop Boys, Simon & Garfunkel, und Hall & Oats fallen hier spontan ein. Aber das ist POP, meine Lieben. ROCK braucht mindestens Drei. Gitarre, Schlagzeug und Bass. Alan versteht die Zahl Drei als symbolische Zahl. Erweiterungen sind jedoch immer möglich. Alan hat für sich drei Säulen entdeckt, an denen er sich abstützt und orientiert um die Operation "FrühlingsrollestattWinterspeck" voranzutreiben. Diese lauten wie folgt:

1                   Die positive Lebenseinstellung (wie bereits im ersten Beitrag erläutert)

2                   Ernährung (Der Mensch ist was er isst)

3                   Bewegung (You gotta move it)

Zuerst gilt es die erste Säule abzuarbeiten. Alan, hat sich verschiedene Lebenseinstellungen und Motive angesehen, die Menschen dazu bringt ihre Ernährung zu ändern. Dieser Beitrag versucht göttliche Ratschläge zu analysieren.

 

1.     Götter in Weiß

Ärzte sind für die Operation "FrühlingsrollestattWinterspeck" leider nur bedingt einsetzbar. Generell gilt, der Arzt findet IMMER was. Dafür ist er schließlich auch da. Um Krankheiten und Beschwerden zu entdecken, die oftmals vorher noch nicht da waren. Ob Allgemeinmediziner, Facharzt, Hexe oder Wunderdoktor. Irgendwas wird gefunden und bedarf der Heilung. Für die Heilung gibt es meist pharmazeutischen Pillen in allen Größen und Farben oder irgendwelche Salben, Kräuter, energetisch aufgeladene Steine und gesunde Wässerchen. Und natürlich die Ernährungsumstellung. Etwas weglassen, was anderes dazu nehmen. Glutine, Fructose, Eiweiß, die Möglichkeiten sind unbegrenzt. Gute Ärzte halten ihre Patienten mit ihren Methoden jahrelang auf Trab. Gesundheitlich motivierte Menschen haben es nicht leicht mit der Ernährungsumstellung, da auch die Forschung ständig mit neuen Erkenntnissen, bereits Gewohntes über Bord wirft. Frühere Generationen (die Glücklichen) haben gegessen was auf den Tisch gekommen ist. Diese Ignoranten hatten noch nicht die brillanten Ärzte, die heute mit teuren Rat nur so um sich werfen. Die mussten essen was da war. Da heutzutage ALLES IMMER DA IST, geht das natürlich nicht mehr. Man braucht Gebote und Verbote von versierten Medizinern, Hexen und anderen Fachkräften, was für uns gesund ist zu essen und was nicht. Erleichternd – oder erschwerend, wie man es eben sieht – kommt dazu, dass sich auch diese Regeln ständig ändern. Was gestern krank machte, gilt vielleicht schon morgen als Heilmittel. Alan hat nach jahrlangen ärztlichen Ratschlägen zur Ernährung beschlossen, eine Zeitlang ohne deren Tipps zu überleben.

 

2.     Andere verrückte Götter

Auch nicht einfacher. Das himmlische Gegenstück zum (irdischen) Arzt ist der Priester. Ob kein Schwein, Fisch an jedem Freitag, koscheres Essen oder gar kein Essen (fasten). Und natürlich der Alkohol - eine ewige Problemzone. Die Religionen waren immer schon recht aktiv Gebote, Verbote und Regeln zum Essen zu erlassen. Die braven Gläubigen müssen ja nicht nur bei Laune, sondern auch unter Spannung gehalten werden. So ein Verzicht schafft kurzfristig ein gutes Gewissen und ist oftmalig ein weiterer Schritt zur endgültigen Glückseligkeit. Andere bezeichnen diese Kasteiung als das genaue Gegenteil, die Hölle auf Erden. Für die Religionen ist dies oftmals kein Widerspruch, weil die meisten (Religionen) den Himmel sowieso erst nach dem physischen Ableben in Aussicht stellen. Somit darf das Erdenleben mit Verzicht und böswilligen Quälereien unterbuttert werden (Selten wird dabei echte Butter verwendet, das wäre wohl zu köstlich). Alan sieht den religiösen Eifer recht sportlich. Wem es hilft und glücklich macht. Dennoch sind Alan diese religiösen Regeln eher suspekt und auch meist viel zu kompliziert. Außerdem erkennt er das Risiko. Man stelle sich vor, man folgt jahrelang einer Religion seiner Wahl und verzichtet brav auf leckeren Speck und andere Vergnügungen. Am Ende stellt sich dann die gewählte Religion als die Verkehrte raus. Gottvater ist sauer – wegen falscher Religion und so – und vom Speck und dem vergnüglichen Leben hatte man auch nix. Lieber die Finger lassen von den Religionen, neutral und tolerant bleiben und das verbotene Zeugs genießen. Außerdem, so glaubt Alan, macht sich der liebe Gott angesichts der derzeitigen, menschlichen Katastrophen auf dieser Welt, wahrscheinlich am wenigsten Sorgen darüber, was wer wann isst. Einzig Früchte auf bestimmten Bäumen, scheinen schon seit eher eine Problemzone darzustellen. Aber was der Gottvater so denkt, hören ohnehin die wenigstens. Zu laut schreien die selbsternannten Vertreter hier auf Erden.

Im nächsten Beitrag widmet sich Alan moderneren Glaubensformen, welche sich auch intensiv mit Ernährung und Verzicht auseinandersetzen.

 

 

 

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